Der Song kam 1966 raus. Er wurde für Franz Beckenbauer geschrieben – und landete damals auf Platz 31 der Charts. Ein beachtlicher Erfolg für jemanden, der auf Kreisklassen-Niveau singt.
Das Lied beginnt mit dem Soccer-Rhythmus. Das ist der wahrscheinlich berühmteste Rhythmus der Welt: 

Ba  ba bababa
bababa ba  ba ba

Er klingt komplex, folgt aber einem geraden 2er- beziehungsweise 4er-Takt. Wie die meisten Fußballlieder und Fangesänge.
Danach wird der Beckenbauer-­Schlager gefällig. Ein bisschen Gitarre, ein swingender Afterbeat, süßliche Streicherklänge. 

Und diese Terzen-Seligkeit!

Typisch ist die sogenannte Rückung. Die Melodie wird jeweils um einen Halbton angehoben. So soll musikalisch etwas Neues angedeutet werden, obwohl sich im Grunde nichts ändert.

Fan-Fact

Kicker-Kollegen wie Gerd Müller („Dann macht es Bumm“) versuchten der Lichtgestalt Beckenbauer auf seinem musikalischen Weg zu folgen. Vergeblich. Des Kaisers Kulthit blieb der einzige Chart-Stürmer.