
Die Renaissance wandte sich wieder den Grundsätzen der Antike zu, die Harmonie als oberstes Gestaltungsprinzip postulierten. Bauten und Musik sollten mit Hilfe der Mathematik wieder in Proportion gebracht werden.
Führende Architekten entwickelten die antiken Vorgaben des Pythagoras zu einer exakten Zahlentheorie mit Idealproportionen weiter, die auch die antike Grundlage von Ton-Intervallen waren.
In die Fassadengliederung
seines Palazzo Ruccellai
in Florenz integrierte
der Architekt Leon Battista
Alberti 1452 Strukturen
und Proportionen, die wir
als harmonisch empfinden,
aber auch solche, die
wirken wie eine Dissonanz. 
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