Eine ganz neue
Allianz von Klängen
und Bauten
schmiedeten im
20. Jahrhundert
Le Corbusier und
Iannis Xenakis.

Xenakis war nicht nur Schüler
des genialen Schweizer
Architekten, sondern auch
Komponist. Als solcher führte
er das Maßsystem Modulor,
mit dem Le Corbusier die
Baukunst für den Menschen
optimieren wollte,
auch in die serielle Musik ein. 
Für die Weltausstellung 1958 in
Brüssel konzipierten beide 
gemeinsam den Philips Pavillon.

Aus grafisch
notierten Streicher-
Glissandi wurden
die Kurven, Spitzen
und Tangenten einer
so irritierenden wie
faszinierenden
Dachkonstruktion.

Die gekrümmten Betonschalen
über den Wegen und Räumen
sollten von den hindurch 
laufenden Besucher_innen 
als Bilder von Musik wahr-
genommen werden. Eine kühne 
elektronische Komposition 
lief dazu in Dauerschleife.